Sonntag, 26. März 2017

Traumkleid in Grün

Es ist eine Freude, zu beobachten, wie so nach und nach aus Grau und Braun das Frühlingsgrün hervorlugt. Ich gehe jeden Tag durch den Garten und entdecke immer wieder neue blühende Farbkleckse.



Die Tulpen und Osterglocken lassen noch auf sich warten, aber Warten gehört ja dazu. 
Warten auf die ersten Veilchen, Warten auf den ersten Kuckucksruf, Warten auf den Osterhasen. Warten auf das erste Paket mit den ubup bestellten Frühlingskleidern. 

Am Freitag kam's an, am Samstag brachte ich zwei von drei wieder zur Post. Doch was bleibt, ist für mich ein Traum in Grün. 




Genauer gesagt, in flaschengrünem Samt. 

Ein Traum für mich, weil ein Samtkleid in Dunkelgrün schon seit Jahrzehnten auf meiner Wunschliste steht. Deshalb ist es mir auch ganz egal, dass Samt und Frühling nicht unbedingt miteinander einhergehen.




Dass es mir in dem Kleid in den nächsten Wochen zu warm wird, denke ich nicht. 
Es hat kurze Ärmel und zeigt am Rücken ziemlich viel Haut. 




Obwohl aus Samt und mit glitzernden Knöpfen versehen, 





soll es kein Festtagskleid werden. 
Ich habe vor es im Alltag zu tragen, ins Büro damit zu gehen.




Mit meinem cognacfarbenen Mantel und den bequemen Slingpumps ist es Temperatur und  Anlass angemessen. 




Mein einziger Schmuck dazu, ein paar bunte Ohrringe, die ich vom Tochterkind zum Geburtstag bekommen habe. 

Jetzt wollt Ihr wahrscheinlich noch wissen, was zurückging und warum.
Eine weiße, langärmlige Bluse von Opus - zu durchsichtig, zu eng.
Ein paar Leo-Ballerinas - zu klein

Das macht nichts. Zum einen fängt der Frühling ja erst an und zum anderen ist mein Schrank alles andere als leer. 

Kleid - Vera Mont über ubup
(Kunst-)Ledermantel - H&M
Slingpumps - Deichmann, 5th-Avenue
Ohrringe - Konplott













Sonntag, 19. März 2017

Stadt, Land, Fluß im März

Eine ganz besonderer Ort, mitten in der Stadt und doch inmitten der Natur, ist das Gelände zwischen den Flüssen Lech und Wertach, die Wolfzahnau. Es ist im Sommer (verbotener) Badeplatz, verwilderte Industriebrache, Biberland, Rückzugsort. Ein bisschen wild und geheimnisumwittert und fast immer sind wir dort alleine unterwegs. 


Die Bilder sind von letztem Sonntag. So blau war der Himmel schon lange nicht mehr.




 Nicht nur wir, auch die Fliegen genossen die wärmenden Sonnentrahlen.




Die beiden Kanäle, die hier zusammenfließen speisen mit Ihrem Wasser




das Wasserkraftwerk, das fast wie ein kleines Schloß aussieht. 




Als Sprungbrett ins Wasser dient im Sommer diese Brücke oder 






dieser Ast, wenn der Biber den Baum verschont.




Der ist dort ausgesprochen fleißig und scheut sich keinen noch so dicken Baum zu fällen.




Etwas unterhalb des Wasserkraftwerkes fließen Lech und Wertach zusammen. 
Wenn wenig Wasser ist, kann man sich dem Zusammenfluß auf den Kiesbänken nähern.

 




Am Sonntag hatten beide Flüsse viel Wasser. Die Kiesbänke waren nicht da oder nicht erreichbar.





Ein Grund im Sommer noch mal wieder zu kommen. 





Vom Biber unbeachtet wachsen die Kopfweiden. Sie recken Ihre Äste in den Himmel als ob sie sich nach einem langen Schlaf strecken und recken. 



Herr U. und ich mögen keinen Partnerlook. Es kommt also nie vor, dass wir uns absprechen, was wir anziehen. Ich hatte mir im Schlussverkauf einen grauen Nicky-Hoodie gekauft und ihm denselben mitgebracht, weil ich weiß, dass er dieses Material sehr mag. 
Und so ist es passiert, wir beide im gleichen Hoodie mit Lederjacke. Es bleibt die Ausnahme :-).

Mein Outfit:
Lederjacke - Peek & Cloppenburg
grauer Nicky-Hoodie - H&M
blaue Animal-Print-Jeans (keine Ahnung woher)
Schnürstiefel -  Promod 
Handtasche - Fossil


Sonntag, 5. März 2017

Frühling kommt bald?

Der Winter hat sich inzwischen verabschiedet, doch der Frühling ist noch nicht da. Zumindest bei uns im Tal noch nicht. Eine eigenartige Zeit ist das, eine Wartezeit. Obwohl ab und zu die Sonne scheint und wärmt, pfeift ein eisiger Wind daher. Die Vögel wippen ungeduldig in den Ästen und zwitschern, als ob sie' s kaum erwarten können. Doch auf auf den Wiesen, Feldern und im Wald ist's mehr braun und grau als grün. 


"Alles Neu macht der Mai..." ist noch weit weg. 
Unser Sonntagsspaziergang stand eher unter dem Motto "Lost and gone". 



Was sich dahinter verbirgt?
Das Winterquartier der Fledermäuse.



Wer in dieser luftigen Höhe mit guter Aussicht wohnt, war nicht herauszufinden.




Dafür haben wir ein schlafendes Einhorn entdeckt. 




Als Kontrast zum Braungrau trug ich meine neue Norweger-Jacke. 



sie hat mich trotz des kalten Windes gut warm gehalten. 




Die Haken, mit denen sie zu schließen ist, mag ich besonders. 


Strickjacke - Peter Hahn (gebraucht über ubup)
Kunstlederhose  - orsay
Tasche - Fossil
Gürtel - Kreidenweis
Rolli und Budapester-Boots aus dem Fundus 


Ergänzt habe ich das Outfit mit meinem gelben Mantel. Den aber zeig ich erst im nächsten Winter wieder. 

Auch in meinen Outfits ist der Frühling noch nicht angekommen. Noch überwiegen die dunklen Farben, viel Schwarz, grau und dunkelblau. Wie ist das bei Euch? Habt Ihr den Kleiderschrank schon auf Frühling umgestellt?

 



 

Samstag, 11. Februar 2017

Winter ade....

... scheiden tut weh. Aber dein Scheiden macht, dass mir das Herze lacht...

Kennt Ihr das Lied? Meine Oma hat es mir vorgesungen und ich stimme heute mit ein. 

Allerdings nicht ohne mich vorher vom Winter gebührend zu verabschieden. Er hat ja nicht nur seine schlechten Zeiten. 

Er verzaubert vertraute Landschaft zum märchenhafter Fremde
Er verlangsamt uns
Er macht, dass wir die warme Stube, den kuschligen Pulli, den Platz am Ofen schätzen
Er läßt uns die seltenen Sonnenstrahlen umso mehr genießen
Er zeigt uns die Welt in einem wunderbar blauen Licht und
die Bäume in ihrer ureigensten Form...


Genau zum richtigen Zeitpunkt lädt Ela uns ein ins Winterwonderland


Coming Soon

Wir dürfen zeigen, wie uns der Winter verzaubert.

Da mach ich gerne mit.

Anfang Januar war es bei uns sehr kalt und es lag etwa Schnee.



Sogar die Schmutter war stellenweise zugefroren.



 
Die so vertraute Landschaft wirkte fremd und geheimnisvoll. 
Die schwarzen Silhouetten der Bäume zeichneten sich wie Scherenschnitte gegen den kaltblauen Winterhimmel ab. 

Das ist eine Stimmung, die ich sehr mag.
Zum Winter gehört für mich die Melancholie, das Besinnen.  

Ich glaube, dass ich die Frische und das aufgeregte ans Licht Treiben im Frühling, 
die Hitze des Sommers und das Sonnengeglitzer auf dem Wasser, 
die warme, üppige Herbstpracht nur genießen kann, 
weil ich auch das Gegenteil gespürt habe.     

Kälte, Dunkelheit, Stille, In-sich-Gekehrt-sein. 
Und gleichzeitig eine besondere Helle, 
wenn die Wintersonne auf die weiße Landschaft scheint, 
Schneegeglitzer wohin man schaut.



 
Ich stelle mir vor, dass auch ich mich im Winter
wie die Bäume bereit mache

    


für eine neue Zeit 
für neue, aufregende Tage






Die kommen bald...



man spürt es schon. 
 

Die Sonne wärmt, zumindest am Mittag. 

 
Mein Outfit - heute von der Bahnwärterin inspiriert:
  Hippie-Kleid aus einer Konstanzer Boutique
brauner Hoodie aus dem Fundus
Trachtenjacke vom Sozialkaufhaus
Stiefel und Wollstrumpfhose aus dem Fundus

Und zum Schluß möchte ich Euch noch erzählen, 
dass wir letzten Samstag wieder ein kleines Bloggertreffen hatten...

Sunny und Ela haben mich in Augsburg besucht. 
Nein, die kleine Hübsche im Vordergrund gehört nicht zu uns,
auch wenn sie uns gerne begleitet hätte.

Wir hatten ganz viel Spass. Sunny  
und Ela haben ausführlich darüber berichtet. 
Danke Ihr Zwei, das war ein schöner Tag!

Ich genieße es sehr, dass aus virtuellen Freundschaften echte werden.   

Danke liebe Ela, für Deine gelungene Blogparty!
Schaut vorbei und lasst Euch verzaubern.   
       
 
  
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